Eine regionale Kette, die gerade erst entsteht
Vom Acker bis zur fertigen Platte fehlen in der Lausitz heute mehrere Glieder. Genau die suchen wir: Betriebe, die anbauen, aufbereiten, Anlagen bauen oder zuliefern — und bereit sind, mit einem Vorhaben in der Entwicklungsphase zu starten.
Wo wir Partner brauchen
Die Mengen der Pilotphase sind klein. Dafür entscheidet sich jetzt, mit wem die Kette später wächst.
Landwirtschaft: Vertragsanbau Faserhanf
Faserhanf war in der Lausitz bis in die 1960er Jahre eine übliche Kulturpflanze. Wir möchten den Anbau mit regionalen Betrieben wieder aufbauen.
- Geplant 30 bis 50 ha über mehrere Anbauperioden
- Anbau im Vertrag, mit begleitender Datenerhebung
- Erfahrung mit Hanf ist willkommen, aber keine Bedingung
- Für den Anbau gelten die Vorgaben für Nutzhanf; die Formalitäten besprechen wir gemeinsam
Aufbereitung von Naturfasern
Die nächste industrielle Aufbereitung liegt rund 250 km entfernt. Dieser Transportweg kostet den Betrieben Geld und dem Vorhaben einen Teil seines ökologischen Vorteils.
- Betriebe mit Technik zur Aufbereitung von Naturfasern
- Auch Lohnaufbereitung für erste Pilotmengen
- Interesse an einer Anlage in der Region
Anlagen- und Maschinenbau
Für die geplante Pilotlinie am Standort Lauta sprechen wir mit Anlagenbauern. Das Lastenheft liegt vor und geht nach einer Geheimhaltungsvereinbarung heraus.
- Aufbereitungs-, Misch- und Dosiertechnik
- Press- und Bandtechnik
- Konfektionierung, Handling und Steuerungstechnik
- Erfahrung mit Holzwerkstoff- oder Plattenlinien ist von Vorteil
Zulieferung, Forschung, Fläche
Auch jenseits der Hauptkette fehlen uns Ansprechpartner.
- Weitere Materialzulieferungen, Verpackung und Logistik
- Hochschulen und Institute mit Interesse an Naturfaserwerkstoffen
- Prüfinstitute für die anstehende Erstprüfung
- Gewerbeflächen und Hallen im Lausitzer Revier
Ehrlich gerechnet, nicht schöngeredet
Kleine Mengen zuerst
In der Pilotphase geht es um überschaubare Mengen und einzelne Chargen. Wer heute einsteigt, kennt das Vorhaben, bevor die Mengen wachsen.
Klare Verhältnisse
Wir arbeiten mit schriftlichen Vereinbarungen — für Geheimhaltung, für Materialüberlassung und für den Anbau. Keine mündlichen Zusagen, in keine Richtung.
Offener Projektstand
Das Vorhaben ist auf öffentliche Förderung angewiesen und steht in der Entwicklungsphase. Wir sagen Ihnen, wo wir stehen, auch wenn die Antwort „noch nicht“ lautet.
Vom ersten Kontakt zu den Unterlagen
Sie melden sich
Mit einem Satz dazu, was Sie anbieten oder beitragen können.
Gespräch zum Rahmen
Welche Rolle, welche Mengen, welcher Zeithorizont — und was davon heute schon belastbar ist.
Geheimhaltungsvereinbarung
Beidseitig formuliert: Was Sie uns an eigenen Informationen zugänglich machen, ist im selben Umfang geschützt. Sie begründet keine Liefer- oder Abnahmepflicht.
Technische Unterlagen
Erst danach gehen Spezifikationen und Lastenhefte heraus — in dem Umfang, den Ihre Rolle tatsächlich erfordert.
Warum erst die Vereinbarung, dann die Technik: Für Schutzrechte zählt, was noch nicht öffentlich ist. Unterlagen, die ohne Vereinbarung herausgehen, können spätere Anmeldungen unmöglich machen. Das ist kein Misstrauen Ihnen gegenüber, sondern schlicht die Rechtslage.
Passt eine dieser Rollen zu Ihnen?
Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Auch eine Absage mit Begründung hilft uns weiter.